Hinten von links nach rechts: Stephan Hofmeister (Trainer), Felix Zöllner, Bennet Bosch, Simon Rampp, Paul Würtele, Leo Spengler, Armin Spengler (Trainer)

Vorne von links nach rechts: Luca Bosch, Janko Laumer, Tim Dippold, Dominik Kretschmer,  Johannes Reichel, Luis Lacher, Jakub Siegert, Lukas Albrecht, Tino Jensen

Es fehlen: Jamesly Berkmüller, Florian Pavic, Lukas Lerner, Stefan Albrecht (Trainer)

Die D-Jugend orientiert sich fast ein wenig zu stark an ihren großen Vorbildern im Verein. Fangen und Passen genügen kaum, Dreher und Kempas sind das Ziel. Ganz oben auf den Wunschzetteln vor dem Geburtstag steht die Harzdose. Zwar hat es Trainer Stephan Hofmeister streng verboten, für die kommende C-Jugend- Zeit muss man aber gerüstet sein. In diesem Alter wird beim VfL Günzburg zweimal trainiert (Dienstag von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr und am Freitag von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr). Im athletischen Bereich wird auf allgemeine Kräftigung und ein breit gefächertes koordinatives Angebot (Gerät des Monats) geachtet, handballerisch ist es die letzte Phase des Naturhandballs. Keine taktischen Zwänge, sondern Manndeckung und individuelles Durchsetzen. Lernen musste die Mannschaft Grundregeln des Fair-Plays. Das viele Zuschauen bei der A-Jugend und den Männern führte anfangs auch zu falschen Schlüssen. Mittlerweile sind Zeitstrafen zum Versehen geworden und auch Niederlagen können aus Respekt vor der Leistung des Siegers gerecht verarbeitet werden.

Viele D-Jugendliche trainieren auch schon bei der C-Jugend mit. Das ist in dieser Altersklasse besonders wichtig, weil  ab der C-Jugend taktische Raumaufteilungen urplötzlich eine dominierende Rolle spielen. Von der D-Jugend in die C-Jugend wird es am schwierigsten.

Alles begann mit dem Osterturnier in Schwabmünchen, dann wurde eine tolle Quali gespielt. In der Übergangszeit besuchte die Mannschaft um die rührige Betreuerin Annette Fiegel- Jensen, die neben den Kids auch die Eltern mit mütterlichem Charme leitet die Turniere in Gundelfingen, Wangen und Günzburg. Damit ausreichend Zeit zur individuellen Förderung bleibt, führte Trainer Hofmeister Ferientrainingstage ein. Sowohl in den Pfingstferien als auch in den Sommerferien wurde jeweils an drei Tagen am Stück von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr in der Bruno-Merk-Halle trainiert. Neben dem Mittagessen, stand die ganze Zeit eine Vitamin-reiche und gesunde Ernährung im Vordergrund. Auch das müssen die Kinder auf dem Weg zum VfL-Leistungshandballer lernen.

Welch guten Ruf die Handballausbildung beim VfL Günzburg genießt, zeigt sich darin, dass Stefan Albrecht, ehemaliger Drittligaspieler und Stützpunkttrainer seinen Sohn Lukas von Ottobeuren zwei- bis dreimal die Woche in die Lego-Stadt fährt. Ein riesen Aufwand, der zur Qualität verpflichtet.

In der Runde spielt das Team im schwäbischen Oberhaus und möchte oben mitspielen. Wenn der Cheftrainer mal keine Zeit hat, dann übernimmt Abteilungsleiter Armin Spengler oder Handballpapa Stefan Albrecht das Coaching der Temperamentvollen.

Trainingszeiten

Di 17.30 – 19.00 Uhr – Fr 14.00 – 15.30 Uhr

Trainer: Stephan Hofmeister, Armin Spengler