Herren – Regionalliga

ENDLICH WIEDER DAHEIM

Zur allerbesten Günzburger Handballzeit, am Samstag um 19.30 Uhr, empfangen die VfL-Handballer den TSV Rothenburg 2000. Für ordentlich Brisanz sorgt die Tabellensituation: Sind die Gastgeber doch Fünfter und ihre mittelfränkischen Handballfreunde Sechster:

Nachdem die Schützlinge von Vallantsin Akushka als Saisonziel ausgaben, sich möglichst früh ins sichere Mittelfeld abzusetzen, dürfte man ob der Tauber mit dem bisher Erreichten mehr als zufrieden sein. Immerhin verließ mit Anton Ehrlinger einer der Leistungsträger vor der Saison seinen Heimatverein, um beim TuS Fürstenfeldbruck sein Handballglück zu versuchen. Im letzten Spiel räumte der TSV, der lange Zeit in der 3. Liga spielte als sie selbst noch Regionalliga hieß, wohl schon alle Zweifel am Klassenerhalt aus, als Aufsteiger TSV Haunstetten mit 29:18 deklassiert wurde. Wer sich so einer Pflichtaufgabe entledigt, bekommt nicht nur die obligatorischen zwei Punkte, sondern sammelt auch jede Menge Selbstvertrauen. Nur bis zum 10:9 in der 26. Minute konnten die Augsburger mithalten, dann brachen die Dämme und 10 Minuten später stand es uneinholbar 18:9. Die meisten Treffer erzielten Spielmacher Nikola Stojanov und Rückraumbomber Nedim Jasarevic mit je fünf Toren, gefolgt von Linksaußen Philipp Schemm, welcher viermal zum beliebten Torerfolg kam.

Auf dieses torgefährliche Trio werden die Schützlinge von Sandro Jooß ihr Hauptaugenmerk richten, ohne den Allrounder Patrick Schneider zu vernachlässigen, der die Auftritte der Rothenburger seit Jahren mitprägt. Die Zuschauer dürfen sich auf eine sehr zupackende Defensivarbeit rund um Abwehrchef Dennis Orf freuen. Verbessert haben sich die Gäste beim Tempospiel. Das dürfte einer der Gründe sein, warum das Abstiegsgespenst in dieser Saison so früh verjagt werden konnte.

Seit über einem Monat durften die Günzburger Regionalligahandballer nicht mehr in der Rebayhalle spielen. Das ist eine Art Höchststrafe. Die Spieler wollen endlich wieder vor ihr Publikum gelassen werden. Hinter dem Einsatz von Alexander Prechtl und Sascha Langhans steht wegen hartnäckiger Viren weiter ein Fragezeichen. Dafür rückt erstmals Youngster Lenny Wulz in den Kader. Über starke Leistungen in der A-Jugend und der Männerreserve hat er sich das redlich verdient und hart erarbeitet. Die Talente gehen beim VfL Günzburg nicht aus.

Das Vorspiel bestreitet ab 17.30 Uhr das C-Jugendregionalligateam gegen die DJK Rimpar.

Hier geht es zu den Informationen der Homepage des TSV Rothenburg 2000:
www.haro2000.de