Damen – Bezirksoberliga

Verdienter Heimerfolg gegen Tabellennachbarn

Mit Moral, Tempo und Teamgeist: VfL-Damen feiern überzeugenden Heimsieg gegen Schwabmünchen

Die Damen des VfL haben am Wochenende ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt. Trotz erheblicher personeller Einschränkungen zeigte die Mannschaft eine bemerkenswerte Leistung und setzte sich im Heimspiel gegen Schwabmünchen am Ende hochverdient mit 42:36 durch. Besonders angesichts der Ausgangslage war dieser Erfolg alles andere als selbstverständlich.

Kurzfristig musste der VfL auf Judith Deutschenbauer verzichten, wodurch dem Trainer Manuel Laumer lediglich acht Feldspielerinnen zur Verfügung standen. Darunter befanden sich zudem drei Spielerinnen aus der A-Jugend, die sich jedoch nahtlos in das Team einfügten. Umso höher ist die geschlossene Mannschaftsleistung zu bewerten, mit der die VfL-Damen die anspruchsvolle Partie über 60 Minuten hinweg gestalteten.

Von der ersten Minute an entwickelte sich ein intensives und temporeiches Spiel. Beide Mannschaften suchten konsequent den Weg nach vorne, agierten mit hohem Tempo und scheuten keine Zweikämpfe. In der Anfangsphase gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Nach 13 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein leistungsgerechtes 8:8.

In dieser Phase übernahm der VfL jedoch zunehmend die Kontrolle. Mit einem konzentrierten Auftritt im Angriff und einer verbesserten Abstimmung in der Defensive starteten die Gastgeberinnen einen 5:1-Lauf, der erstmals für einen spürbaren Vorsprung sorgte. Eine zentrale Rolle spielte dabei Xenia Eisenlauer, die mit großer Übersicht agierte und ihre Mitspielerinnen immer wieder mit präzisen Anspielen in aussichtsreiche Wurfpositionen brachte. Die Schwabmünchner Defensive fand kaum Lösungen gegen das variable Angriffsspiel des VfL.

Insgesamt überzeugten die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit durch viel Bewegung ohne Ball, schnelles Umschaltspiel und eine hohe Abschlussquote. Die Torchancen wurden konsequent genutzt, sodass sich der VfL bis zur Pause eine verdiente 21:15-Führung erspielte – ein Zwischenstand, der den Spielverlauf treffend widerspiegelte.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die VfL-Damen nicht nach. Trotz der begrenzten Wechselmöglichkeiten hielten sie das Tempo hoch und zeigten eine bemerkenswerte körperliche und mentale Frische. Zielstrebig wurde weiterhin der Weg zum Tor gesucht, und der Vorsprung konnte konstant verteidigt werden. Besonders Jenny Lattka präsentierte sich in bestechender Form und war mit zehn Treffern erfolgreichste Torschützin der Partie. Ebenfalls großen Anteil am Erfolg hatte Kerstin Adam, die neun Tore beisteuerte und in wichtigen Phasen Verantwortung übernahm.

Die Gäste aus Schwabmünchen versuchten ihrerseits, mit hohem Tempo und aggressiver Spielweise den Rückstand zu verkürzen. Immer wieder suchten sie schnelle Abschlüsse und das Eins-gegen-eins. Doch der VfL hielt dagegen: In der Defensive wurde geschlossen gearbeitet, gegenseitig ausgeholfen und wichtige Ballgewinne erzwungen. Im Angriff fanden die Gastgeberinnen stets die passende Antwort auf die Bemühungen der Gäste.

Am Ende stand ein 42:36-Erfolg, der nicht nur aufgrund der hohen Trefferzahl beeindruckte, sondern vor allem durch die Art und Weise seines Zustandekommens. Mit großer Moral, mannschaftlicher Geschlossenheit und hohem spielerischem Niveau belohnten sich die VfL-Damen für eine leidenschaftliche Vorstellung. Der Sieg unterstreicht eindrucksvoll, dass das Team auch unter schwierigen Voraussetzungen konkurrenzfähig ist und mit breiter Verantwortung im Kader überzeugen kann.