Damen – Bezirksoberliga

Niederlage beim Meister – VfL-Damen verkaufen sich teuer

Mit einer engagierten und kämpferisch starken Vorstellung traten die VfL-Damen beim amtierenden Meister aus Lauingen-Wittislingen an. Auch wenn es am Ende nicht zu Punkten reichte, zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine Leistung, die Mut für die kommenden Aufgaben macht.
Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beide Teams agierten aufmerksam in der Defensive und ließen nur wenige klare Torchancen zu. Nach zehn gespielten Minuten spiegelte das 3:3 den Spielverlauf treffend wider – keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Die VfL-Damen überzeugten vor allem mit einer konzentrierten Abwehrarbeit, die dem favorisierten Gegner immer wieder den Rhythmus nahm.
Im Angriff fehlte allerdings die letzte Konsequenz. Zu häufig wurden Abschlüsse überhastet genommen oder gute Möglichkeiten nicht konsequent zu Ende gespielt. Diese kleinen Unsauberkeiten nutzte die HSG Lauingen-Wittislingen konsequent aus und verschaffte sich bis zur Halbzeit eine 14:11-Führung. Der Rückstand war zwar ärgerlich, spiegelte jedoch vor allem die bessere Chancenverwertung der Gastgeberinnen wider.
Nach dem Seitenwechsel reagierte Trainer Laumer und stellte die Defensive taktisch um. Die Maßnahme zeigte zunächst nur bedingt Wirkung, da der Abstand weiterhin bei drei Toren pendelte. Doch die VfL-Damen bewiesen Moral. Mit zunehmender Spieldauer steigerten sie das Tempo, verteidigten aggressiver und suchten im Angriff geduldigere Lösungen. Tor um Tor kämpften sie sich heran und setzten die HSG Lauingen -Wittislingen zunehmend unter Druck.
In der 50. Minute bot sich beim Stand von 20:21 die große Möglichkeit zum Ausgleich – ein Moment, der dem Spiel eine neue Wendung hätte geben können. Doch die entscheidende Aktion blieb ungenutzt. Stattdessen machte sich im Schlussabschnitt die hohe Belastung bemerkbar: Einige Spielerinnen hatten an diesem Tag zusätzlich bei den A-Juniorinnen schon gespielt .Die Doppelbelastung forderte ihren Tribut, Konzentrationsfehler schlichen sich ein und kleine Unachtsamkeiten wurden vom erfahrenen Lauingen konsequent bestraft.
So wuchs der Rückstand in den letzten Minuten erneut an. Am Ende stand eine 32:26-Niederlage auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das etwas deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ.
Trotzdem überwiegt der positive Eindruck. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Bereits in der kommenden Woche soll der nächste Schritt folgen – mit dem klaren Ziel, die Punkte einzufahren.