Herren – Regionalliga

DIE ISIS KOMMEN

Am Samstag um 19.30 Uhr empfangen die VfL-Handballer den TSV Ismaning. Die Münchner, die nach der Vorsaison als Meister der Oberliga Süd in die bayerische Eliteliga aufstiegen, befinden sich aktuell mit 5:35-Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Nach einem personellen Aderlass gelang in der Hinrunde lediglich im Stadtderby gegen den TSV Allach beim 32:32 der einzige Punktgewinn.

Zuletzt ging es aber deutlich bergauf: Gegen den vormaligen Meisterschaftsfavoriten aus Landshut gelang ein sensationeller 32:30-Heimsieg und vor Wochenfrist im Oberbayernderby gegen die Anzinger Löwen ein ungefährdeter 31:26-Erfolg.

Die Löwen bekamen dabei vor allem den zehnfachen Torschützen TobIas Burgmair, einen spielstarken Rückraumspieler und Kreisläufer Tobias Jockel (5 Treffer) nicht in den Griff. Zur Halbzeit führten die Isis mit 16:12. Enteilten dann gegen die ersatzgeschwächten Schützlinge von Julian Ruckkdäschel bis zur 50. Minute auf 27:17. Das war natürlich die Vorentscheidung auf dem Weg zu einem umjubelten Heimsieg und Balsam auf die Seelen der oftmals Unterlegenen.

Im Hinspiel entführten die Schwaben mit 27:31 (8:12) beide Punkte. Beste Torschützen waren in einer Partie mit erstaunlich vielen Strafen (vierzehnmal 2 Minuten und eine Disqualifikation) Nicolai Jensen und Robin Lorenz mit je fünf Treffern. Zur Halbzeit stand es 8:12. Eingetütet war der Sieg spätestens in der 42. Minute als Joseph Stotz zum 13:21 traf. Danach spielte die Günzburger im Gefühl des sicheren Sieges nur noch herunter. „Eine unserer Hauptschwächen“, bemerkt Cheftrainer Hofmeister. Die Mannschaft beschäftige sich zu sehr mit Tabellen- und Spielständen. Ein großer Unterschied zu den absoluten Spitzenteams der Liga: HaSpo Bayreuth stellt egal gegen wen und bei welcher Führung oder welchem Rückstand immer eine phantastische Abwehr und die Regensburger Adler können als einziges Team der Liga hinten wie vorne – quasi ereignisunabhängig – ihr Ding durchziehen. Das schützt den Besseren vor Überraschungen und macht Meister..

Anders lassen sich auch die drei letzten Heimniederlagen bei vier schwierigen Auswärtssiegen nicht erklären. Diese Lektion sollte nun gelernt sein. „Die Mannschaft wird voll konzentriert auftreten“, so Sandro Jooß. Schließlich betreibt die Mannschaft den ganzen Trainingsaufwand nur, um am Samstagabend mit ihren Fans ein Fest zu feiern. Ohne zwei Punkte geht das nicht Heimsiege sind das größte, Auswärtssiege nur das Salz in der Suppe.

Yannick Meye musste am Montag zurück nach Berlin, seit Dienstag ist er aber wieder da. Er dürfte sich besonders auf das Heimspiel freuen.

So viel kann schon einmal verraten werden, verändert hat er sich nicht.

Hier geht es zur Homepage der Ismaninger:
www.handballismaning.de