Längst sind alle VfL-Mannschaften in der Sommerpause. Pünktlich vor den Pfingstferien wurden die Qualifikationen für die Jugendligen beendet. Eine einzige Mannschaft muss nachsitzen. Für die B-Jugend geht es weiterhin um einen der begehrten Plätze in der Jugendbundesliga. Nachdem die bayerische Direktqualifikation verpasst wurde, spielt die Mannschaft um Betreuer Torsten Zofka am Wochenende um die letzten sechs freien Bundesligaplätze.
19 Mannschaften habe sich für die bundesweite Endrunde qualifiziert. Vier Turniere mit insgesamt 19 Mannschaften werden ausgespielt. Drei Fünfer- und ein Viererturnier. Die jeweiligen Gruppenersten steigen sich in die Eliteliga auf. Dazu kommen die zwei besten Zweiten. Sie werden nicht in direkten Vergleichen ermittelt, sondern nach Aktenlage. Die zwei Zweiten, die die meisten Punkte, dann das beste Torverhältnis und schließlich die meisten Tore geworfen haben, sind die glücklichen Zweiten. Die anderen haben schlicht Pech gehabt. Nach dem die Ergebnisse von Vierer- und Fünfergruppen nicht vergleichbar sind, werden in den Fünfergruppen die Ergebnisse des jeweiligen Tabellenletzten zur Ermittlung der „lucky Zweiten“ am Ende wieder gestrichen.
Die Turniere finden in Melsungen, Oftersheim, Emsdetten und Hamm statt.
Der VfL Günzburg darf nach Melsungen und spielt dort gegen die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen (Hessen), die TSB Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg), den HV Vallendar (Rheinland-Pfalz-Saarland) und die Bonner JSG (Niederrhein). Gespielt wird im Modus „Jeder gegen Jeden“ bei einer Spielzeit von 2 x 20 Minuten.
Hier geht es zum Spielplan und zum Liveticker:
www.handball.net/vereine/nuliga.bhv.70301/spielplan?dateFrom=2026-06-08&dateTo=2026-06-14
Zwar testete man immer einmal gegen die TSB Schwäbisch Gmünd. Alle anderen Gegner stehen jedoch für große Unbekannte. Da müssen auf dem Spielfeld bei höchstem Energieverbrauch gleich einige knifflige sportliche Gleichungen gelöst werden. Cheftrainer Hofmeister spricht von einer „ordentlichen Herausforderung“: Wenn man aber als normaler Regionalligaverein in die JBLH wolle, dann müsse man eben den eigenen Durchschnitt hinter sich lassen und seine sportlichen Grenzen hochschrauben. Das ist das Ziel am Wochenende.


