Herren 2 – Bezirkliga

Zweite siegt souverän im Spitzenspiel in Meitingen 28:33 (15:17)

Mit einem kleineren Kader wie gewohnt, trat die zweite Mannschaft am vergangenen Sonntag in Meitingen zum Spitzenspiel Zweiter vs. Erster an.

Von Anfang an, merkte man den Weinroten den Willen an, weiter verlustpunktfrei zu bleiben. In der Abwehr stand man zu Beginn sehr sicher und konnte so beim 5:8 Zwischenstand bereits ein kleines Polster erarbeiten. Julian Körner hatte die Spielfäden im Angriff fest in der Hand und war selbst immer brandgefährlich. Nach 15 Minuten bestanden bereits mehrmals die Möglichkeiten für eine Vorentscheidung zu sorgen. Allerdings fand der Gastgeber letztlich zu oft doch eine Lücke, die meist in einem siebenmeterwürdigen Vergehen endete. Die Überlegenheit spiegelte sich somit in der Halbzeitführung 15:17 nur bedingt.

Im zweiten Durchgang zeigte der VFL, warum er an der Tabellenspitze steht. Die Abwehr und auch Tizian Schmid im Tor, konnten nochmal enorm zulegen. Bis zur 45. Spielminute kassierte man nur noch 4 Gegentore und spielte vorne weiter konsequent – dass 19:29 folgerichtig. Bis zum Endstand von 28:33 konnten die Meitinger nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Coach Tobias Hartmann war froh über die geschlossene Mannschaftsleistung mit dezimiertem Kader. Für den VFL ist damit bereits Weihnachtspause. Mit Platz 1 und 18:0 Punkten hat man eine sehr gute Ausgangsposition für die Rückrunde und den angepeilten Aufstieg geschaffen. Die Rückrunde startet dann bereits am 12.01.2020 mit einem Heimspiel.

Damen 2 – Bezirksoberliga

Hammer Spiel der Damen 2 zum Jahresende

Am vergangen Samstag gastierte Haunstetten III, der aktuelle Tabellenführer und Absteiger aus der Landesliga in der Rebayhalle.
Der Respekt vor dem Gegner war auf Seiten der Günzburgerinnen durchaus gegeben aber klar war:
„Wir haben hier, heute nichts zu verlieren.“
so Sandra Feik noch vor dem Spiel und klar war auch: Respekt heißt nicht klein beigeben.
Die Haunstetterinnen dagegen hatten mit einem einfachen Durchmarsch gerechnet.
Nach gut 11 Minuten sah auch alles danach aus, als würde ihnen das auch gelingen. Zu diesem Zeitpunkt gingen die Gäste mit 4:9 in Führung.
Dann aber viel die Anspannung bei unseren Damen ab, von da an trifft kein Zitat wohl besser zu als:
„Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten“.
Wie der kleine Haufen Gallier gegen die mächtigen Römer so stemmte sich auch die Mannschaft um Trainier Philipp Rembold und Bernd Rieger mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Rembold lies die Spielerinnen häufig rotieren und konnte so das Tempo im Spiel hochhalten. Jede Spielerinn passte sich aber nahtlos in die bestehende Formation ein. Tor um Tor kämpfte man sich wieder ins Spiel zurück und zwang ein ums andere mal die Gäste in ein Zeitspiel, Abspielfehler und überhastete Abschlüsse. Eileen Beck im Tor des VfL vereitelte so manchen Durchbruch der Haunstetterinnen, was bei diesen zunehmend für Unmut sorgte. Judith Deutschenbauer formierte die Abwehr um sich herum und stellte mit Annika Betzler, Daniela Stoll oder Ines Leix und der vorgezogen agierenden Sandra Feik einen starken Mittelblock. Die Außenspielerinnen Lea Geiger, Karolina Eisenkolb, Elke Geifert und Jennifer Letka nahmen abwechselnd den Begriff des Flügelflitzers ernst und zwangen die Gäste ständig in eine schnelle Abwehr zurück ohne Zeit zu verschnaufen. Bis zum Halbzeitpfiff gelang es der Mannschaft sich auf 12:14 heran zu arbeiten.
Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste aus Haunstetten nicht ihr gewohntes Spiel abrufen. Spielmacherin Svea Turner lief sich häufig an Michaela Grimm fest und fand selten ihre Mitspielerinnen um diese in Szene zu setzen. Insgesamt gelang es den Gästen nur durch Einzelaktionen den Vorsprung aufrecht zu halten.
Nach 40 Minuten gelang Judith Deutschenbauer der 17:18 Anschlusstreffer und die Stimmung in der Halle kochte richtig auf. Doch einmal mehr kippte die Situation gegen unsere Mädels und die Gegnerinnen schafften es sich wieder mit 2 Toren abzusetzen.
In der 53 Minute gelang Sandra Feik mit ihrem sechsten Treffer erneut der Anschluss zum 22:23. Im folgenden Angriff der Haunstetterinenn musste sich Judith Deutschenbauer die dritte 2-Minutenstrafe nehmen und damit das Spielfeld, nach einem hervorragendem Spiel von ihr, frühzeitig verlassen. Den daraus resultierende 7 Meter verwarf Svea Turner und Ines Leix gelang in der 55 Minute der ersehnte Ausgleich zum 23:23.
Schon im folgenden Angriff erhielten die Gäste erneut einen 7-Meter und diesmal nutzten sie diesen auch um 4 Minuten vor Schluss mit 23:24 in Führung zu gehen. Zudem mussten unsere Damen 2 Minuten auf Daniela Stoll verzichten und standen nun mit nur noch 4 Spielerinnen auf dem Parket. Aber die gesamte Mannschaft blieb ruhig, konzentriert und schaffte es die Situation ohne weiteren Treffer zu überstehen. In der 59 Minute hatte man den Ball und stand vor dem Tor der Gäste. Doch der Treffer zum, mehr als verdienten, Unentschieden wollte einfach nicht fallen. Und so erklang die Schlusssirene beim Stand von 23:24.
Kurz nach Spielende war die Endtäuschen nach diesem Spiel so ganz ohne Punkt vom Spielfeld gehen zu müssen förmlich greifbar, zum Glück jedoch kehrte bald die Zuversicht in die Köpfe der Mannschaft zurück und man sah die großartige Leistung die heute von der gesamten Mannschaft abgeliefert wurde.
Mit dem Versprechen in der Rückrunde so manche Rechnung noch zu begleichen verabschieden sich die Damen 2 in die Winterpause.
Ein herzliches Dankeschön an alle treuen Fans, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Wir sehen uns am Samstag den 18.01 um 15:30 Uhr in der Rebayhalle zum Spiel gegen die TSG Augsburg.