Weibliche B Jugend: Gelingt der Coup ?

Bericht vom 20. März 2017

Weibliche B-Jugend empfängt den Tabellendritten aus Regensburg

In seiner wechselvollen Gechichte drang der VfL Günzburg schon bis in ein Europapokalhalfinale vor. Eine bayrische Mädchenmeisterschaft gelang allerdings noch nie. Am Samstag könnte es so weit sein.
Für ein Highlight in der VfL-Jugendhandball-Geschichte kann die weibliche B-Jugend am Samstag in heimischer Rebayhalle sorgen. Im letzten Bayernligaspiel empfangen die Weinroten den Tabellendritten aus Regensburg und können bei einem Sieg die bayrische Meisterschaft feiern. Für diese wichtige Partie wünschen sich die Mädels jede Menge Unterstützung von der Tribüne und wollen die weiße Weste daheim beibehalten. Lediglich ein Spiel musste man in dieser Saison verloren geben. Beim Hauptkonkurrenten Marktsteft verlor man knapp mit einem Tor, entschied allerdings mit einem 3-Tore-Heimsieg den direkten Vergleich für sich, so dass am Samstag um 17:30 Uhr zwei weitere Punkte für das große Ziel ausreichen.
Nach ihrem Mittelhandbruch ist Auswahlspielerin Lena Götz wieder fit und einsatzbereit, allerdings hat sich unter der Woche Antonia Leis die Nase gebrochen und wird für Samstag ausfallen. Doch das Team hat über die ganze Saison bewiesen, dass es auch Ausfälle zu kompensieren weiß und wird fokusiert zu Werke gehen. Im Hinspiel Anfang Oktober in Regensburg konnte man die beste Leistung dieser Spielzeit aufs Parkett zaubern und gewann deutlich. Auf diesen Erkenntnissen wollen die Trainer Peter und Jürgen Kees aufbauen und für einen weiteren Sieg sorgen.

Die Bayrische Meisterschaft wäre ein riesen Erfolg für die herausragende Jugendarbeit des VfL Günzburg und für die Kees-Brüder würde sich ein Kreis schließen. Sie standen in der Saison 93/94 in der VfL-A-Jugend, die damals gegen den TSV Lohr die bayrische Meisterschaft an die Donau holten. Der größte Erfolg im VfL-Mädchenhandball gelang in der Saison 94/95 als die Weinroten völlig überraschend ebenfalls bei der A-Jugend ins Bayrische Halbfinale vordrangen. Janine Schuller, die heute noch das Tor der VfL-Reserve hütet, war damals überragende Spielerin. Trainer beider Erfolgsteams übrigens Stephan Hofmeister.