Starke Günzburger Turnierleistung

Die A-Jugend des VfL Günzburg verbrachte das Wochenende beim renommierten Sauerlandcup, einem Turnier für weibliche und männliche A- und B-Jugendmannschaften der Eliteklasse. Allein 30 männliche A-Jugendteams der JBLH und Oberligen treffen sich dazu in Menden und Umgebung. Der VfL Günzburg erwischte eine starke Gruppe. Zunächst wurde Bayer 05 Uerdingen mit 14:6 geschlagen. Ähnlich deutlich ging es beim 19:8 gegen ASV Schwarz-Rot Aachen zu. Beim 16:13 gegen den West-Bundesligisten VfL Eintracht Hagen führte die Mannschaft um Trainer Sandro Jooß beständig. Das 16:13 war ein gerechtes Endergebnis. Dann ging es in der letzten Rundenbegegnung gegen den SC Magdeburg um Platz 1 und damit auch um eine gute Ausgangsposition für die Zwischenrunde. Der SC Magdeburg ließ seine besten Spieler zu Hause und kam überwiegend mit Spielern des jüngeren Jahrganges. Die haben es allerdings auch in sich, gehört das dortige Handballinternat doch seit Jahrzehnten zu den leistungsstärksten in Deutschland, lange war es das große Vorbild für die Jugendarbeit. Zunächst führte der Erstliganachwuchs, der in der ersten Spielhälfte ganz auf den siebten Feldspieler setzte immer mit ein; zwei Treffern, doch abschütteln ließen sich die ehrgeizigen Schwaben nicht. Im Gegenteil gestützt auf die starken Devin Ugur und Frieder Bandlow stand am Ende ein völlig überraschender 13:12-Sieg auf der Anzeigentafel. Der VfL war in Westfalen stolzer Gruppensieger.

Am nächsten Tag ging es nach Hemer. Die Gruppe schien günstig, außerdem brachte man keine Minuspunkte mit. Mitte der zweiten Spielhälfte führten die Weinroten mit drei Toren gegen das JBLH-Team SG Menden Sauerland “Wölfe”. Doch ein paar Unkonzentriertheiten zur sehr frühen Morgenstund ließen die Begegnung kippen. Verdutzt, aber gerecht, verlor die Mannschaft noch 10:14. Eine kleine Chance zum Weiterkommen gab es noch, da neben den Zwischenrundenersten auch die punktbesten Zweiten das Viertelfinale erreichen konnten. Uns so legte der VfL Günzburg gegen den zweiten ebenfalls starken Magdeburger Bundesligisten, BSV 93, los wie die Freiwillige Feuerwehr Günzburg, dominierte die gesamte Partie und gewann 15:9.

Nun hieß es die anderen Rundenergebnisse abwarten und ein paar Minuten später hatte man die Gewissheit mit nur einer Niederlage in sechs Begegnungen das Viertelfinale nicht erreicht zu haben. Das war nur kurz ein Grund zum traurig sein, denn die Leistung stimmte und macht weiterhin Hoffnung auf den Traum vom Klassenerhalt in der JBLH:

Das A-Jugendturnier gewann völlig überraschend die Nationalmannschaft von Luxemburg mit 15:8 gegen HC Bremen. Die Luxemburger trainieren seit vielen Jahren unter Internatsbedingungen, aktuell mit dem vielfachen deutschen Nationalspieler Maik Handschke. Viele große deutsche Namen wie den VfL Gummersbach; TBV Lemgo, Bayer Dormagen usw. ließen sie hinter sich.