Männer 2 verschenken den Sieg in Meitingen 29:29 (13:14)

Mit einer gefühlten Niederlage und einem völlig unnötigen Punktverlust kehrte die VFL Reserve am Samstagabend aus Meitingen zurück.

Das wichtige Spiel gegen einen direkten Konkurrenten konnte mit einem vollzähligen Kader bestritten werden. In der Startformation befanden sich zahlreiche A-Jugendspieler. Nach zähem Beginn und einem 4:2 Rückstand fingen sich die Weinroten schnell und konnten beim 8:11 erstmals auf 3 Tore davonziehen. Wie vorgegeben, sollten die Tore aus einer starken Defensive heraus über die 1. und 2. Welle erzielt werden, um nicht zu viele Probleme mit dem harzfreien Spielgerät im gebundenen Spiel zu bekommen. Tizian Schmid hielt erneut gut, allerdings landeten zu viele Abpraller wieder beim Gegner, sodass zur Halbzeit nur eine knappe 13:14 Führung auf der Anzeige stand.

In Durchgang zwei machten es die Mannen in rot von Anfang an viel besser wie zuvor, und konnten die eigentlich klare Überlegenheit bis zur 45. Minute auch im Ergebnis festhalten, Zwischenstand 18:25. Danach schlichen sich auch in Überzahl erste Unkonzentriertheiten ein. Mehrere gute Einwurfmöglichkeiten blieben ungenutzt und Meitingen nutzte dies um zu verkürzen (20:25). Was dann die letzten 10 Minuten passierte, ist kaum zu beschreiben. Der VFL vergab im Minutentakt ein halbes Dutzend an klarsten Konterchancen. Beim 24:29 lag man immer noch komfortabel in Front, anschließend mehrmals dasselbe Muster. Schmid hielt und schickte einen VFL Akteur mustergültig zum Konter. Dieses Duell Schütze gegen Torwart bzw. Gebälk wurde dann wie bereits erwähnt, reihenweise, teils kläglich, vergeben. Und dies führt dann auch in einer Bezirksliga zum „Kippen“ eines Spiels. Meitingen holte Tor um Tor auf und konnten mit jeder Menge Freiheiten die Unzulänglichkeiten, die jetzt vorne wie hinten zu erkennen waren, ausnutzen. Mit einer maximal positiven Abschlussquote erzielten sie den Ausgleich 20 Sekunden vor Ende. Zu allem Überfluss, wurde zuvor ein völlig korrektes Tor zum Sieg für den VFL nicht anerkannt – dies diente aber nur noch maximal als Randnotiz, schuld war man selbst.

Positiv zu erwähnen ist, dass der Ulmer Lukas Bär sein erstes Männerspiel bestritt und auf der Spielmacherposition umsichtig leitete. Nun liegt es am Team dieses Spiel ganz schnell zu streichen und in den jetzt drei aufeinanderfolgenden Heimspielen die maximale Punkteausbeute zu holen.