BOL-Damen: TSV Friedberg – VfL Günzburg II 28:23 (14:13)

Mit zwei Punkten im Gepäck wollten die Damen II die Halle in Friedberg verlassen. Nach dem Erfolg im letzten Spiel gegen den BHC Königsbrunn war das, beim gesamten Team, fest eingeplant. Der Start ins Spiel lief auch wie gewünscht. Zwar konnte man sich nie richtig absetzten aber eine 2 – 3 Tore Führung konnte man immer halten. Bis fünf Minuten vor der Halbzeit die Konzentration verloren ging und man den Gastgeberinnen unnötigerweise wieder die Spielführung in die Hände gab. Deshalb ging man auch mit einem 14:13 Rückstand in die Halbzeit.

Aber auch zu diesem Zeitpunkt war man sich auf Seiten der Günzburger noch sicher, dass man das Spiel gewinnen wird. Vielleicht ein bisschen zu sicher, denn nach dem Wiederanpfiff lief rein gar nichts so wie gewünscht. In der, sonst so stark agierenden, Abwehr war eher Kuschelkurs angesagt. Was aber auch daran gelegen haben könnte, das praktisch jedes Abwehrverhalten in einem Freiwurf oder 7-Meter endete. Aus einer verunsicherten Abwehr ging man in einen fahrigen Angriff über und auch hier kam wegen gehäufter Spielunterbrechungen kein ordentlicher Spielfluss zustande. Eine um die andere Chance wurde vergeben.

Die Gastgeberinnen kamen mit den Umständen deutlich besser klar und nutzen die Chancen die ihnen geboten wurden. Von insgesamt 8 Siebenmetern vergaben die Friedbergerinnen nur einen an den Pfosten. Am Ende eines langen Spiels musste man, beim Endstand von 28:23, das 2-Punktepäckchen doch unter dem friedberger Weihnachtsbaum stehen lassen und verabschiedet sich auf dem vorletzten Tabellenplatz in die Winterferien.

 

Bezirksliga-Herren: Augsburg 1871 – VfL Günzburg II 31:26 (10:11)

Mit nur sieben Feldspielern reisten die Männer nach Augsburg. Nichts desto trotz, war die Devise mit cleverem Auftreten möglichst Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Martin Freund im Tor nahm dies zum Anlass um eine Top Leistung abzurufen. Die Anfangsphase beherrschten die Weinroten klar, und was auf das VFL Gehäuse kam, war sichere Beute von Martin Freund. Was sehr missfiel, war die schwache Chancenverwertung vorne. Locker hätte der VFL mit 4-5 Toren führen müssen, vergab aber beste Möglichkeiten im Minutentakt. Daher reichte es nur zur knappen 10:11 Pausenführung.

Dies sollte sich im zweiten Durchgang rächen. Zuerst konnte der VFL die Führung noch ausbauen und war beim 17:20 Mitte der zweiten Halbzeit eigentlich auf der Siegerstrasse. Doch die schwindenden Kräfte des dünnen Kaders machten sich jetzt bemerkbar. Augsburg kam zu einfachen und schnellen Toren und drehte beim 22:21 die Partie. So ging es weiter bis zum 25:24. Erst die letzten drei Minuten mussten die Mannen in rot komplett abreißen lassen. Die 31:26 Niederlage viel um einige Tore zu hoch aus. Eine klasse Leistung zeigte auch Alex Jahn in seinem erst zweiten Männerspiel, er machte am Ende 11 Tore und bereitete etliche vor.

Hätte, wäre, wenn zählt nun nicht mehr. In der Rückrunde (die am 02.02. startet) gilt es nun eine deutliche bessere Punktausbeute wie in der Hinserie zu erzielen. Dazu braucht es einen kompletten Kader und deutlich erhöhten Trainingseinsatz.