Am Samstag um 15.00 Uhr tritt die VfL-A-Jugend beim Tabellendritten, der JSG Balingen-Weilstetten, an.

Theorietisch braucht der Erstliganachwuchs noch einen Punkt aus den letzten beiden Spielen um das Ziel Meisterrunde erfolgreich abzuhaken. Die Jugendspielgemeinschaft kam schlecht aus den Startlöchern. Im Auftaktspiel konnten sie zu Hause gegen die Überraschungsmannschaft der Liga, den TSV Allach, nur einen Punkt ins Ziel retten: Dann setzte es eine Auswärtsniederlage bei der HSG Konstanz. Von da an ging es steil bergauf, kein Spiel wurde mehr verloren. Sogar gegen die riesigen Junglöwen gelang ein 25:25-Unentschieden.

Der Erstliganachwuchs gehört zu den Ausbildungszentren im Handball-verrückten Württemberg und prägt einen eigenen technisch und taktisch versierten Spielstil. Während bundesweit die Spitzenmannschaften auf sehr groß und noch kräftiger setzen, spielen bei den Balingern und Weilstettenern auch kleine Techniker eine spielentscheidende Rolle. Selbst taktische Überraschungen werden im Gegensatz zum sonstigen Handball-Einerlei geboten. Sogar die Video-Analysen machen da Spaß.

Beim VfL Günzburg freut man sich über die Leistungssteigerung durch Wettkampfpraxis. Sie musste in dieser Saison eine vernünftige Saisonvorbereitung ersetzen. Ob der Aufwärtstrend nach der knappen Niederlage in Kronau und dem Überraschungserfolg gegen den TV Bittenfeld fortgesetzt werden kann, ist mehr als fraglich: Schließlich muss die Reise ohne Frieder Bandlow und Louis Dück angetreten werden. Die Mannschaft um den “Kleinen Bär”; ein seltenes Exemplar von einem Abwehrriesen, plant erst einmal mitzuhalten und den

hohen Favoriten ein wenig zu ärgern.

Es ist in der JBLH-Vorrunde die Woche der Entscheidungen. Die Rhein-Neckar-Löwen empfangen den TSV Allach zum Spiel Erster gegen Zweiter. Frisch-Auf Göppingen und die SG Pforzheim müssen unbedingt gewinnen, wenn sie den aktuellen Tabellenvierten aus Oftersheim und Schwetzingen noch abfangen woillen.

Die bayrischen Schwaben freuen sich jetzt schon auf die nachfolgende Pokalrunde der letzten Sechs. Das Team wird dorthin einen Aufwärtstrend mitnehmen und so will es der schwer nachvollziehbare Modus: Keine Minuspunkte aus der Vorrunde. Aktuell beginnen

übrigens die Terminplanungen für die Nachfolgerunde. Auf Spielplaner Jürgen Kees kommt dabei mal wieder Schwerstarbeit zu, Hallenfußball und die vielen bereits terminierten Handballspiele aller anderen Spielklassen lassen nicht allzu viel Platz für JBLH-Spiele.