Am Sonntag um 17.00 Uhr empfängt die VfL-A-Jugend die HG Oftersheim/Schwetzingen. Es ist das vorletzte Heimspiel in dieser Saison und vermutlich für lange Zeit in der Jugendbundesliga, da der VfL sich für die kommende Saison nicht zur Qualifikation anmeldete.

Beide Vereine haben sich vor vielen Jahren, damals noch unter dem Namen TSV Oftersheim, bereits in der Zweiten Männer-Handball-Bundesliga duelliert und gleich in der allerersten JBLH-Qualifikation wieder gefunden. JBLH-Duelle waren dann aber eher selten, da die Nordbadener wegen ihrer geographischen Lage häufig in anderen als der Südstaffel zum Einsatz kamen. Im Hinspiel der Pokalrunde verloren die Günzburger mit 30:21. Trainer Stephan Hofmeister war mit der damaligen Leistung überhaupt nicht zufrieden. Bester Torschütze bei den Oftersheimern und Schwetzingern war damals Jacob Clarius mit fünf Treffern. Obwohl in Bestbesetzung angetreten fanden die Sonntagsgastgeber kaum ein Durchkommen durch die Abwehr. Und wenn einmal eine freie Wurfchance erkämpft wurde, so erwies sich der HG-Torwart als Meister seines Faches. Dreh- und Angelpunkt beim Gegner ist Spielmacher Steven Beck, der nicht nur die organisatorischen Fäden fest in der Hand hält, sondern auch selbst sehr torgefährlich ist. Auch deswegen bekommt er regelmäßig Einsatzzeiten im Drittligateam der HG.

Beim VfL werden verletzt Sebastian Grabher (Sprunggelenk) und Marius Waldmann fehlen. Immerhin verlief bei Marius Waldmann die OP komplikationslos. Das Kreuzband wurde gerichtet, der Knorpel war erfreulicherweise intakt und der Meniskus konnte genäht werden. Das Knie ist also wieder ganz. Nun heißt es für das Talent Geduld haben. Ein genähter Meniskus braucht Ruhe, danach beginnt die lange Reha-Zeit. Die Mannschaft wird auch ersatzgeschwächt alles geben und hofft, dass durch die Freikartenaktion für Günzburger Vereine viele Jugendhandballfans in die Rebayhalle kommen um die Mannschaft lautstark zu unterstützen.