A Junioren zu Gast bei der SG BBM Bietigheim

Auch wenn die Gastgeber am kommenden Sonntag mit  6:12 Punkten nur einen Tabellenplatz vor dem VfL liegen, so wäre es fatal aufgrund dieser Positionierung  Schlüsse auf die Spielstärke der Gegner  ziehen.

Die Bietigheimer kommen nach einem verpatzten Saisonstart immer besser in Schwung,  verzeichnen nun zwei Siege in Folge und haben sich obendrein noch jeweils ein Unentschieden gegen die starken Mannschaften aus Göppingen und Bittenfeld erkämpft.  Für das Günzburger Team ist also wieder höchste Einsatzbereitschaft angesagt, gegen diesen starken Gegner bestehen zu können.

Die große Stärke der SG Bietigheim ist vor allem das Tempospiel. Aus einer guten Abwehr heraus mit starken Torhütern dahinter kommen die Bietigheimer Spieler immer wieder blitzschnell in den Gegenstoß und punkten hier ganz geschickt. Es ist nun die Aufgabe der Weinroten, hier gezielt aktiv zu werden und diese spezielle Variante der Gegner zu verhindern.

Eine kompakte Abwehr und der bekannte spielfreudige Angriff der Spieler von Rudi Jahn, Volker Schmidt und Markus Guckler sollen am Sonntag die Basis werden für ein Spiel auf Augenhöhe mit dem starken Gegner. Wenn die Wurfausbeute dann auch noch optimiert wird, besteht durchaus eine Chance auf einen Punktgewinn.

Es gilt einmal mehr für dieses junge und so homogene Team des VfL, dass die Freude, sich mit den besten Mannschaften im süddeutschen Raum im Handball messen zu können, ein großer Faktor für die mannschaftliche Geschlossenheit und damit auch für das schöne Spiel bleibt.

Anpfiff ist am Sonntag um 14.00 Uhr in der Sporthalle am Viadukt in Bietigheim

Jugendhandball vom Wochenende (04./05.11)

männliche B-Jugend, Bayernliga

NIEDERLAGE BEIM TOP-FAVORITEN

Beim Meisterschaftskandidaten Nummer 1 gab es trotz engagierter Leistung eine 32:23(14:11)-Auswärtsniederlage. Bis zum 8:9 traten die Talente um Tobias Hartmann couragiert und erfolgreich auf. Dann folgte der Bruch als das top motivierte Schiedsrichtergespann gegen Günzburgs Besten Adam Czako auf Disqualifikation entschied. Das Spielt kippte. Besonders der Coburger Ausnahmekönner Mustafic Dino war nie zu bremsen. Trainer Tobias Hartmann kritisierte, dass sein Team gegen den körperlich stark überlegenen Gegner zu wenig den Weg über das Tempo suchte.

Es spielten:  Bruno; Dück 9; Jahn 9/6; Stoldt 2; Czako 1; Haas 1; Bär 1; Grimm; Grabher; Hämmerle; Guckler; Ugur; Freund; Schuller

 

männliche C-Jugend, Landesliga

ENDLICH WIEDER GEWONNEN

Nach zuletzt drei Niederlagen in der Schlussphase gewann die C-Jugend ihr Heimspiel gegen den TSV Simbach mit 29.21 (16:12). Konzentriert bauten die Jungs ihren Vorsprung nach und nach aus. Lediglich nach dem Halbzeitpfiff kamen die Niederbayern noch einmal heran. Ab der 30. Minute war das ausgeglichene Team um die starken Noa Telalovic und Lars Fischer allerdings wieder fünf Treffer vorne und  bereits auf der Siegerstraße:

Es spielten: Wiedemann, Grabher; Berkmüller (3),  Polovina, Fischer (9), Dyatlov (5/1), Albrecht (1), Eberl (1), Eisenlauer (1), B. Telalovic (1), Bosch, N. Telalovic (4) und Sperandio (4)

 

weibliche A-Jugend, Bayernliga

GANZ AM ENDE EIN KLARER SIEG

Die JSG Fürther Land spielt in allen Mädchenklassen in der Bayernliga und gehört zum Besten was es im bayrischen Handball gibt. Am Wochenende gaben sie ihre Stippvisite in der Rebayhalle ab und waren zur Halbzeit bis auf 14:11 dran. Eine Fehlwurforgie kippte gar das Spiel und die Gäste führten kurz. Die starke B-Jugend-Torwartin Katharina Schmitt, Turbo Alena Harder und eine am Ende treffsichere Hannah Sperandio waren dann die Garanten für den Umschwung. Ganz am Ende stand es zu hoch 31:23. Höhepunkt war ein herrlicher Doppelkempa.

Es spielten: Schmitt; Bosch (2), Harder (9), Götz (8/1), Leis, Hahn (1), Schütte (6/1), Sperandio (5), Porkert

 

weibliche B-Jugend, Landesliga

ZU HOHE NIEDERLAGE

Trotz einiger Verletzungsorgen fuhren die Mädels um Trainerin Gina Hartmann durchaus optimistisch nach Ismaning. Doch die oberbayrischen Talente erwiesen sich als zu stark. Nur bis zum 6:7 waren die VfL-Mädchen um die dynamische Pia Konrad dran. Technische Fehler führten zum Halbzeit-13:8. Die Aufholjagd fiel aus und obwohl die die weinroten Ballwerferinnen alle gaben, stand am Ende eine zu hohe 27:16-Niederlage auf dem Spielbericht.

Es spielten: Schmitt; Büscher, Konrad (8), Hahn (3); Hübner, Braun (1), Geiger, Chirvasa (1) und Stoll (3).

 

weibliche C-Jugend, ÜBOL

SIEG DER WEIBLICHEN C-JUGEND

Der Nachwuchs des VFL Günzburg konnte am Samstag gegen die Spielgemeinschaft aus Biessenhofen und Marktoberdorf einen 28:19- Sieg verbuchen.

Die Mädels gingen hoch motiviert in das Spiel und wollten an die starke Leistung der vergangenen Woche anknüpfen. Dies gelang in den ersten zehn Minuten noch nicht, da vor allem große Lücken in der Abwehr den Gegnerinnen freie Würfe ermöglichten und die eigenen Chancen nicht genutzt wurden. Durch eine richtig getimte Auszeit vom Trainergespann Laumer und Rösch konnte der Spielfluss der Gegnerinnen unterbrochen werden und man selber gelangte auf die richtige Spur. Anschließend hat besonders Eva Bandlow eine starke Abwehrleistung gezeigt und viele Bälle erkämpft, sodass der Rückstand aufgeholt wurde. Durch schöne Tore von Carla Pfetsch und Stefanie Wimmer wurde bis zur Halbzeit ein Stand von 13:10 erzielt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte fand das Spiel auf Augenhöhe statt, allerdings konnten sich die Mädels des VfL ab der 41. Minute mit 22:16 absetzen. Von nun an spielten die Günzburgerinnen frei auf und von etlichen Positionen wurden Tore erzielt. Die Mannschaft zeigte bis zum Ende eine gute Leistung und konnte das Spiel für sich entscheiden.

Es spielten: Lämmerhirt; Bandlow (3), Pfetsch (6), Miftari (2), Grimm (3), Wimmer (10/1), Stegherr (4), Hoser.

Klarer Sieg der A-Junioren in Ostfildern

Endlich wieder Punkte!

Einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg erzielten  die A-Junioren des VfL am letzten Sonntag in Ostfildern. Auch wenn die Stuttgarter Gastgeber das Schlusslicht der Tabelle der Jugendbundesliga Süd sind, so waren die Günzburger dennoch auf der Hut, denn die sehr gute Leistung gegen die Rhein-Neckar-Löwen ließ das Potential dieser Mannschaft erahnen.

Am Anfang gestaltete sich die Partie eher  zäh. Der Abwehrblock beider Mannschaften war recht stabil und so führten die Günzburger  20 Spielminuten mit nur 3 Toren beim Stand von 8:5. Eine Auszeit des Günzburger Trainerteams brachte einen Ruck in die Mannschaft. Jetzt lief endlich alles wie am Schnürchen. Herrliche Tore im Angriff und eine super Leistung in der Abwehr brachten die Weinroten zu einer sehr komfortablen Halbzeitführung von 13:7.

In der zweiten Spielhälfte waren die Spieler von Rudi Jahn, Volker Schmidt und Markus Guckler dann gar nicht mehr zu stoppen. Jonathan Stegmann verwandelte einen um den anderen Treffer völlig cool und abgezockt. Frieder Bandlow war die Erholungspause in den Ferien deutlich anzumerken, er zeigte kaum Erschöpfungserscheinungen und erzielte insgesamt 9 Treffer. Der Abwehr-Innenblock um Heiko Seel-Mayer  und Lukas Rembold stand bombensicher. Die beiden leisteten zeigten hier eine absolute Bestleistung. Und am Kreis schuftete Nico Ruchti und holte einige Siebenmeter heraus, die seinem Team sehr gut taten.

Die Freude über den 13:29 Sieg beim Günzburger Team ist nun zu Recht riesengroß. Endlich mal nicht nur gut gespielt, sondern auch mit Punkten belohnt zu werden, das gibt Auftrieb für die gesamte Mannschaft und den nötigen Antrieb zur Vorbereitung auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag in Bietigheim.

Für den VfL spielten: Masin Chikh (1) und Martin Freund im Tor, Frieder Bandlow (9), Jonathan Stegmann (9/5), Lukas Rembold (4), Stephan Jahn (3), Johannes Rosenberger (1), Louis Dück (1), Jonas Hämmerle (1/1),  Nico Ruchti, Tobias Pröbstle, David Pfetsch, Heiko Seel-Mayer, Alexander Jahn

A-Junioren zu Gast beim Tabellenletzten der HSG Ostfildern

Nicht unterschätzen darf man diesen Gegner, auch wenn aufgrund des Tabellenstands der HSG diese Versuchung naheliegen könnte.

Die Spielgemeinschaft der HSG Ostfildern wurde vor 10 Jahren aus dem TB Ruit und dem bestens bekannten TSV Scharnhausen gebildet. Scharnhausen spielte ja ebenfalls in den 80er und 90er Jahren mit seiner Männermannschaft  höchstklassig und markierte neben Göppingen eine der Größen im schwäbischen Handball.

In der vergangenen Saison qualifizierten sich die A-Junioren der HSG erstmals für die JBLH und hatten dort begeisternde und oft auch unerwartet siegreiche Begegnungen. Die so erfolgreiche Mannschaft schaffte mit ihrem spritzigen Spiel einen für alle Beteiligten höchst erfreulichen sechsten Platz und damit die direkte Qualifikation zur Jugendbundesliga in dieser Saison.

Diese direkte Qualifikation stellt nun eine große Herausforderung an das Team der  HSG. In der laufenden  Saison wurden die Karten komplett neu gemischt, denn alle Spieler des Vorjahres wechselten zu den Aktiven des Vereins. In einer komplett neuen Konstellation stellen sich nun die meist gerade aus der B-Jugend herausgekommenen Spieler ihrer Aufgabe und versuchen mit nicht minderer Begeisterung in der höchsten deutschen Spielklasse Fuß zu fassen.

Beim VfL sind die Vorzeichen ähnlich gestellt. Im Kader befinden sich zwar etliche leistungsstarke Spieler des älteren Jahrgangs, aber auch viele Spieler der jüngeren Altersklasse und sogar einige, die eigentlich noch B-Jugend Spieler sind.  Während die HSG Ostfildern ihre bisherigen Spiele häufig sehr klar verloren hatte, waren die Günzburger immer lange auf Augenhöhe mit ihren Gegnern und mussten sich dann meist erst in der Endphase aufgrund fehlender Kraftreserven des dünnen Kaders geschlagen geben. Diese Kraftreserven dürften am kommenden Wochenende dann ausschlaggebend für das Spielergebnis sein.

Ganz erheblichen Einfluss auf den Spielverlauf für die Weinroten am Sonntag wird der Gesundheitszustand der angeschlagenen Spieler sein. Mit den Langzeitverletzten Niclas Buck, Michael Heidecker und Michael Schmidt  ist ja bekanntermaßen erst im kommenden Jahr wieder zu rechnen. Wie sich die Einsatzfähigkeit der restlichen angeschlagenen Spieler gestalten wird, wird entscheidend für den Ausgang dieser Begegnung sein. Spielerische Qualität ist auf Günzburger Seite auf jeden Fall vorhanden!

Somit ist in diesem Kellerduell mit einem spannenden und interessanten Spiel zu rechnen.

Anpfiff ist am Sonntag um 17.00 Uhr in der Sporthalle am Hallenbad in Ruit

JUGENDHANDBALL VOM WOCHENENDE (28./29.10)

MÄNNLICHE B-JUGEND, BAYERNLIGA

Im Niederraunau-Derby gab es am Ende einen in der Höhe nie erwarteten 26:15 (12:11)-Heimsieg. Das täuscht über eine hart umkämpfte erste Halbzeit hin. 0:3 und 6:9 führten die zunächst abwehrstarken Gäste. Es waren Umstellungen im Angriff. Louis Dück vorher am Kreis, jetzt im Rückraum, spielte seine körperliche Überlegenheit trocken aus. So dass der VfL schon zur Halbzeit das Spiel gekippt hatte. Eine Manndeckung gegen den besten TSV-Spieler Marius Waldmann zeigte arge Wirkung und als Torwart Fabio Bruno sein Tor förmlich vernagelte, fiel die Entcheidung rasch nach Wiederanpfiff. Stark die Ulmer-VfL-Achse Lukas Bär und Adam Czako.

Es spielten: Fabio Bruno, Martin Freund, Maximilian Stoldt, Lukas Bär(1), Michael Stoldt (5) Kilian Grimm(1), Jan Schuller(1) Leon Guckler(1), Louis Dück(6), Niklas Hämmerle(2), Adam Czako (6), Alexander Jahn(3), Sebastian Grabher

 

MÄNNLICHE D-JUGEND, BOL

Beim Spieltag in Aichach verlor die D-Jugend gegen einen überlegenen TSV Friedberg mit 17:24. Stefan Knittl wurde deswegen sofort und anhaltend von den Friedberger Verantwortlichen gehänselt. Besonders den Kreisläufer aus der Herzogstadt bekamen die Jungs um die Coaches Armin Spengler und Stefan Albrecht nicht in den Griff, dafür wurde sehr viel geprellt und wenig abgespielt. Wenigstens konnte Wirbelwind Leo Spengler läuferisch starke Akzente setzen und auch Kreisläufer Bennet Bosch tankte sich immer wieder entschlossen durch.

Die VfL-Abteilungsleitung trifft sich nun am Mittwoch zu einer Krisensitzung.

Im zweiten Spiel gewann das frühere Dream-Team dann gegen den TSV Aichach mit 28:15. Hier bekamen alle Spieler Einsatzzeiten, was bei der kurzen Spielzeit von zweimal 15 Minuten gar nicht so einfach ist.

Es spielten: Dominik Kretschmer, Janko Laumer, Leo Spengler, Tino Jensen, Paul Würtele, Jakub Siegbert, Luca Bosch, Lukas Albrecht, Bennet Bosch, Jamesley Berkmüller, Felix Zöllner, Luis Lacher und Simon Rapp.

 

WEIBLICHE D-JUGEND, BEZIRKSLIGA

Erneut 2 klare Siege für die weibliche D-jugend in Haunstetten!

In dem ersten Spiel gegen den Heimverein TSV Haunstetten konnten sich die Mädels einen klaren Sieg ergattern und somit auch die Kräfte für das 2. Spiel schonen 20:1 (10:0).

Gegen den TSV Neusäss war es nicht ganz so einfach.
Allerdings wurde dieses Spiel nur mit 5 Feldspielern durchgeführt da der TSV Neusäss leider nicht mehr zur Verfügung hatte.
Die Neusässer Mädels konnten nur bis zu einem 1:1 mithalten danach zogen die Günzburger mit 7:2 davon.
Es wurde weiterhin mit 5 Feldspielern gespielt und die weibliche D-jugend des VFL Günzburgs konnte das Spiel klar mit einem 13:5 (7:2) für sich entscheiden.

Es spielten: Sophie Hertle(Tor)
Kim Makles(2), Elisa Büscher, Mia Hoser(4), Vanessa Meier(3), Kardelen Dülger(5), Sofie Müller(8), Elona Miftari(1), Julia Dyatlov(10), Anoush Kocharyan

 

WEIBLICHE A-JUGEND, BAYERNLIGA

Mit einem 47:29 (23:12)-Kantersieg kehrten die Schützlinge von Peter und Jürgen Kees die Heimreise aus Gräfelfing an, wo sie zuvor die HSG Würm-Mitte besiegt hatten. Nur bis zum 3:3 war die die Begegnung ausglichen, dann ging alles blitzschnell. Viele Gegenstöße und tolle Kreisanspiele an Lea Walter brachten schon beim 3:10 die Vorentscheidung. Die Tore fielen wie reife Früchte. Früh konnten die Spielerinnen geschont werden, die in der Damen-Landesliga Wochenende für Wochenende doppelt spielen müssen.

Es spielten: Selina Schlund, Lea Bosch (4), Alena Harder (5), Lena Götz (6), Antonia Leis (1), Lea Walter (4), Sina Schütte (10/6), Hannah Sperandio (6) und Nina Porkert (11)

 

WEIBLICHE C-JUGEND, ÜBOL

Am Samstag fuhren die Mädels des VFL arg ersatzgeschwächt nach Gersthofen. Bereits im Vorfeld war klar, dass der TSV ein starker Gegner ist und nicht umsonst mit 10:0 Punkten die Tabelle anführt.

Den Start hatten die VfL-Spielerinnen zunächst verschlafen. Der Gegner bestrafte jeden Fehler und zog auf einen Vorsprung von fünf Toren fort. Die Abwehr stand wie oft sehr gut, nur im Angriff musste nachjustiert werden. Alle drei Siebenmeter wurden vergeben. Dennoch kämpfte jede Spielerin weiter und so konnte zur Halbzeit auf 9:12 verkürzt werden.

In der zweiten Halbzeit spürte man vor allem die körperliche Überlegenheit der Gegnerinnen, welche ihre Führung immer weiter ausbauen konnten. Die Mädels des VfL mobilisierten ihre letzten Reserven und besonders Carla Pfetsch und Pia Konrad versuchten die Ihren im Spiel zu halten. Am Ende konnte der Rückstand nicht mehr aufgeholt werden und man musste sich mit 15:24 geschlagen geben.

Dennoch erhielten die Mädels ein Lob der Trainer Manuel Laumer und Anna-Lena Rösch, denn die Leistung war trotz der Niederlage bemerkenswert, da jede Spielerin durchgespielt und Kampfwillen gezeigt hat.

Es spielten: Lämmerhirt Antonia (Tor), Bandlow Eva, Pfetsch Carla (7), Miftari Esra, Grimm Claudia (1), Stegherr Ramona (1), Konrad Pia (6)

David ärgert Goliath und begeistert die Zuschauer

Diese Überschrift passt diesmal in mehrfacher Hinsicht zum Spiel der Günzburger gegen die Löwen

Die körperliche Dominanz der Gäste war am letzten Samstag mehr als offensichtlich. Als der Nachwuchs des deutschen Meisters Rhein-Neckar-Löwen die Rebayhalle betrat, blieb vielen Günzburgern angesichts der ankommenden Zweimeter-Riesen, regelrecht der Mund offen stehen.

Aber schon im Vorfeld eines Spiels den Kopf in den Sand zu stecken, das kennen die Günzburger Jungbundesligisten nicht. Haben sich doch alle auf diese Begegnung schon lange gefreut. Keiner der angeschlagenen Günzburger Spieler wollte sich dieses Spiel entgehen lassen. Bis zuletzt war der Einsatz von Lukas Rembold und Nico Ruchti nicht sicher. Aber die beiden bissen auf die Zähne und kämpften sich bewundernswert durch das Spiel. Leider blieb den langzeitverletzen Niclas Buck und Michael Heidecker auch dieser Einsatz verwehrt. Mit einem Einsatz der beiden, die dem Team extrem fehlen, kann frühestens ab der Rückrunde wieder gerechnet werden.

In dieser Konstellation gegen den Tabellenersten aus Kronau-Östringen mitzuhalten ist eigentlich unmöglich.

Dass die Mannschaft doch immer wieder die Möglichkeit hat mitzuhalten, ist hauptsächlich der Spielintelligenz der Spieler geschuldet. Dem  hochmotivierten Team gelingt es  Woche für Woche, die verschiedensten taktischen Vorgaben umzusetzen und die eigentlich übermächtigen Gegner aus den Kaderschmieden der Erstligisten immer wieder unter Druck zu setzen. Auch diesmal gelang dies der Mannschaft von Rudi Jahn, Volker Schmidt und Markus Guckler  über weite Strecken perfekt.

Waren in der vergangenen Woche gegen Wolfschlugen vor allem Rückraumwürfe gefragt, hieß es diesmal, mit viel Schnelligkeit und Beweglichkeit die freien Räume zu suchen. Allerdings gestalteten sich die ersten Minuten des Spiels für die Weinroten sehr schwierig. Dem heimischen Angriff stand eine regelrechte Wand der Gäste entgegen und in der Abwehr rollten die Gegner mit großer Wucht auf die Günzburger zu. Ein schneller 0:3 Rückstand ließ auf eine Klatsche schließen.

Aber die Spieler des VfL ließen sich zur Begeisterung der Zuschauer erneut nicht unterkriegen. Mit dem ersten Tor von Stephan Jahn zum 1:3 ging ein regelrechter Ruck durch die Mannschaft. Schnell wurde der Ausgleich erzielt und danach erlebten die vielen Fans auf der Tribüne ein enges und sehr spannendes Spiel der Junioren-Bundesliga. Mit einem 15:16 Halbzeitstand hatte im Vorfeld wahrlich niemand gerechnet!

Leider gab es direkt nach der Pause einen kleinen, aber wieder mal spielentscheidenden Durchhänger. Innerhalb von nur 5 Minuten nutzten die Junglöwen den einen oder anderen Ausrutscher der Günzburger im Angriff und bauten ihren Vorsprung schnell auf 4 Tore aus. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, diesen Rückstand gegen die starken Gäste aufzuholen. Die Günzburger gaben dennoch nicht auf und kämpften unermüdlich weiter. Vor allem David Pfetsch ließ die Abwehrriesen des Gegners ein ums andere Mal sehr schlecht aussehen.

So war am Ende ein ehrenhaftes 30:35 auf der Anzeigetafel zu lesen. Die Freude der Rhein-Neckar-Löwen am Spielende zeigte, wie schwer die Günzburger Jungs ihnen den Sieg gemacht haben. Die Zuschauer dankten den Günzburger Jungs ihren Einsatz und ihre tolle Leistung gegen diesen übermächtigen Gegner mit langanhaltendem Applaus.

Für den VfL spielten: Masin Chikh (1)  und Martin Freund im Tor, Frieder Bandlow (11/8), David Pfetsch (6), Louis Dück (3), Nico Ruchti (2), Johannes Rosenberger (2), Jonathan Stegmann (2), Stephan Jahn (1), Lukas Rembold (1), Tobias Pröbstle (1), Heiko Seel-Mayer, Jonas Hämmerle, Alexander Jahn

Bericht der Rhein-Neckar Löwen

Spitzenreiter der A-Jugendbundesliga zu Gast beim VfL

Am kommenden Samstag wird ein absolutes Highlight in Günzburg  erwartet, wenn der Nachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen, dem amtierenden Deutschen Meister,  in der Rebayhalle auflaufen wird. Mit nur einem Ausrutscher stehen die Jungs aus dem Handball-Leistungszentrum in Kronau-Östringen an der Spitze der Tabelle der Jugendbundesliga Süd.  Große Vorbilder für die Junglöwen sind Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki, die diese Kaderschmiede ebenfalls durchlaufen haben und nun zu den bekanntesten deutschen Handballern zählen.

Die Spieler des VfL Günzburg haben keine Angst vor großen Namen, konnten sie doch vor kurzem einen der Top-Favoriten, die Mannschaft des Weltmeisters Christian Schwarzer in deren eigenen Halle schlagen. Wie sich der Spielverlauf am kommenden Samstag gestalten wird, ist auch sehr davon abhängig, wie schnell sich die verletzten Spieler regenerieren und ihre alte Leistungsstärke wiedererlangen.

Anpfiff ist am Samstag um 17.30 Uhr in der Rebayhalle

Jugendhandball vom Wochenende (21./22.10.2017)

männliche C-Jugend, Landesliga

Bei der starken SG Kempten/Kottern entführten die VfL-Talente mit einem 29:29 (12:16) einen Punkt. Lange sah es sogar nach einem Sieg aus. In der 41. Minute führten die Schützlinge von Matthias Dück und Christian Geiger mit 20:25. Doch trotz eines überragenden Jacob Sperandio, der sein bestes Saisonspiel ablieferte, kamen die Allgäuer näher und näher. Ehe sie in einer dramatischen Schlussphase gerade noch das Remis erzielen konnten.

 

Es spielten: Paul Wiedemann; Louis Berkmüller, Levi Stern, Aleksa Polovina, Lars Fischer 7, Danil Dyatlov 9/2, Lukas Albrecht, Christoph Eberl, Beni Telalovic, Artus Eisenlauer, Noa Telalovic 2, Jacob Sperandio 9.

 

männliche D-Jugend, BOL

Beim Heimspieltag präsentierte sich die D-Jugend in Top-Form. Diesmal gab es auch keinerlei kulturelle Missverständnisse zwischen der strengen Erwachsenenwelt und dem locker-flockigen Kinderdasein. Auch wenn L. und T. (Namen sind der Redaktion bekannt) es schon ein wenig kritisierten, dass sie am Vorabend nicht nach Lohr mit durften.
Der Konzentration tat dies auf alle Fälle gut. Gegen einen durchaus starken TSV Schwabmünchen wurde 28:9 gewonnen. Reihenweise wurden Bälle herausgefangen und zu schnellen Gegenstößen genützt. Edelfan Franz Spengler, diesmal vor allem als begeisterter Opa unterwegs, erinnerte das hohe Tempo sehr an seine Jugendzeit als er noch selbst dem runden Leder hinterher jagte. Im zweiten Spiel gewannen die stets Fröhlichen dann in 30 Minuten (!) mit 40:7 gegen die HSG Lauingen-Wittislingen. Alles Kinder kamen zum Einsatz und wegen der Überlegenheit wurde freiwillig teilweise in Unterzahl agiert.

Die Coaches Armin Spengler und Stefan Albrecht waren mit dem Auftritt zurecht sehr zufrieden. Spieler L. (Name ist der Redaktion) war da noch ein wenig zurückhaltend und ist jetzt schon auf das Dienstagstraining gespannt, was Herr Hofmeister diesmal wieder auszusetzen hat.

 

weibliche D-Jugend, BL

Am Wochenende fuhr die weibliche D-Jugend mit Ihrer Siegesserie fort. Nachdem Sofie und Anoush leider ausfielen, bekam die Mannschaft Verstärkung von Elisa, Leni und Julia aus der E-Jugend. Unsere Wiederkehrerin Elona war auch wieder mit von der Partie.

Das Spiel gegen den Gastgeber Ludwigsfeld gewannen die Mädels deutlich mit 5:10 (4:9). Gegen die punktgleichen Aichacher sah das

schon ganz anders aus. Zu Beginn war das Spiel noch sehr ausgeglichen. Doch gegen Ende der ersten Halbzeit setzten sich die Günzburgerinnen mit einem 4:0 Lauf ab und konnten in der zweiten Halbzeit die Führung weiterhin halten (15:8). Somit fuhren die Mädels mit 4:0 Punkten wieder nach Hause und sicherten sich den zweiten Tabellenplatz.

Es spielten:Sophie Hertle, Kim Makles (4), Elisa Büscher (2), Mia Hoser (6/2), Vanessa Meier (2), Kardelen Dülger (2), Leni Hoser (2),

Julia Dyatlov (6), Elona Miftari (1)

 

E-Jugend

Erstmals durfte die erste E-Jugendmannschaft ran. Sage und schreibe 56 Tor warfen die Schützlinge des dienstälteten Jugendtrainers Schwabens, Karl-Heinz Schweiger, gegen den TSV Wertingen und den VSC Donauwörth. Dabei bekamen die VfL-Kids keinen einzigen Gegentreffer, obwohl fleißig durchgewechselt wurde und man phasenweise freiwillig mit ein oder zwei Spielern weniger agierte. Die vielen mitgereisten Eltern waren von den sportlichen Fortschritten ihrer Kinder ganz begeistert.

 

Minis

Natürlich waren vor dem ersten Mini-Spieltag alle ein wenig aufgeregt, besonders die Eltern. Doch Trainerin Pia Geiger hatte wie immer alles bestens im Griff. Gleich mit zwei Teams war der Bayernliga-Nachwuchs nach Dinkelscherben gereist und hatte mächtig Handballspaß. Handball-Papa und Jugendleiter Jürgen Kees war komplett von den Sportsocken. Der Fachmann berichtete von gleich mehreren kernigen Würfen und schönen Anspielen. Selbst das ein oder andere kleine Foul gelang schon. Besonders stolz waren die Verantwortlichen, dass immer alle Schuhe gebunden waren und es keine einzige gelbe Karte wegen Meckerns gab.

Kämpferische Leistung der A-Junioren wird nicht belohnt

Die Vorzeichen für das zweite Auswärtsspiel der A-Junioren in Wolfschlugen waren alles andere als positiv. Einige Spieler konnten gar nicht, andere nur angeschlagen ins Spiel gehen. Noch am Samstag stand die Einsatzfähigkeit einiger Spieler immer noch in Frage.

Aber Jammern vor dem Spiel gab es nicht. HP Beer bot wieder einmal seine ganze Kunst auf, damit dennoch ein schlagkräftiges Team auflaufen konnte und so gestaltete sich die Anfangsphase in Wolfschlugen zur Freude der Trainer und der vielen mitgereisten Eltern und Fans ausgeglichen. Bis zum 5:5 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen.  Dann gelang es den Wolfschlügenern sich mit ihrer körperlichen Robustheit vor allem im Zweikampf Mann gegen Mann durchzusetzen. In der Günzburger Abwehr fehlte die Kompaktheit und ohne die Hilfe der Nebenspieler waren die Gegner kaum zu stoppen. Auch der Günzburger Angriff kam ins Stocken. Ein erstes Timeout blieb leider ohne große Wirkung und die Folge war ein unschöner 6:10 Rückstand für die Weinroten.  Glücklicherweise brachte ein zweites Timeout 10 Minuten vor der Halbzeitpause durch eine Neujustierung der Abwehr den gegnerischen Lauf zum Stoppen. Die Umstellung auf eine 5:1 Deckung mit David Pfetsch als offensiven Störfaktor bremste endlich die Wucht der Gegner. Tor um Tor konnte aufgeholt werden, bis zu einer 13:14 Führung. Mit 14:14 ging es dann in die Halbzeit.

Das Selbstvertrauen war bei den jungen Günzburger Spielern wieder da. Es war zu spüren, dass auch dieser Gegner durchaus zu schlagen ist.

Und so begann mit der entsprechenden Einstellung der zweite Durchgang entsprechend positiv. Die Abwehr stand jetzt wieder gut und einige schöne Aktionen im Angriff brachten die Günzburger nach nur 8 Spielminuten zu einem 3-Tore Vorsprung beim 15:18. Optimismus fing an zu keimen. Leider versäumte es das Team in dieser Phase den Deckel zu schließen. Vergebene Torchancen und technische Fehler verhinderten einen weiteren Ausbau der Führung. Dies sollte sich im Laufe des weiteren Spiels noch schmerzhaft bemerkbar machen. Denn nach und nach ließen nun erwartungsgemäß die Kräfte der Weinroten nach. Das hatte zur Folge, dass sie in der Abwehr das eine oder andere Mal zu spät kamen und auch im Angriff die letzte Konzentration fehlte. Es gelang noch bis zur 50. Spielminute das Unentschieden (25:25) zu halten, bevor es leider rapide bergab ging.

Am Ende stand dann bedauerlicherweise eine zu deutliche 32:27 Niederlage auf der Anzeigetafel. Wieder wäre bei diesem tollen Team mehr drin gewesen, wobei diesmal die Umstände deutlich dagegen gesprochen haben. In der Endphase verfügte der Gegner einfach über die größeren Kraftreserven und kann sich deshalb zu Recht über seinen Sieg freuen.

Trotzdem ist es immer wieder beeindruckend wie sich das Team des VfL Günzburg trotzt der vielen gesundheitlichen Rückschläge nicht hängen lässt und alle starken Gegner vor Probleme stellt.

Interessant und schön wäre es zu erleben, dass diese starken Bundesligateams auch zu schlagen sind, wenn einmal mit dem vollen und gesunden Kader das Spiel angetreten werden könnte.

Für den VfL spielten: Masin Chikh und Martin Freund im Tor, Stephan Jahn (8), Frieder Bandlow (5), Johannes Rosenberger (3), Jonathan Stegmann (3), David Pfetsch (2), Nico Ruchti (2), Lukas Rembold (2), Heiko Seel-Mayer (2), Tobias Pröbstle, Alexander Jahn, Jonas Hämmerle, Niclas Buck

Günzburger A-Junioren auswärts beim TSV Wolfschlugen

Der TSV Wolfschlugen, der seit Jahren eine hervorragende Jugendarbeit leistet, ist das positive Überraschungsteam der starken diesjährigen Jugendbundesliga Süd. Mitten unter den Schwergewichten sind sie mit 8:2 Punkten ganz vorne mit dabei. Ein erfrischender Tempohandball mit offensiver 3:2:1 Abwehr, blitzschnellen Gegenstößten und beweglichem Positionsspiel zeichnet die Wolfschlügener aus. Vor allem der Sieg gegen die bis dahin ungeschlagenen Rhein-Neckar-Löwen ließ aufhorchen.

Auf die Günzburger Jungs wartet eine tolle Atmosphäre in der Sporthalle beim Sportzentrum in Wolfschlugen. Aber solch eine Stimmung sind sie ja von der Rebayhalle gewohnt und sollte kein Nachteil sein. Alle freuen sich schon auf diese Aufgabe und den nächsten Test, den sie hoffentlich positiv bestehen möchten. Wenn dabei Punkte herausspringen, wäre dies zwar eine Überraschung, aber nicht im Bereich des Unmöglichen.

Anpfiff ist am Sonntag um 15.00 Uhr  im Sportzentrum in Wolfschlugen